. Durch die bis zu 700 Meter tiefe Schlucht fließt der Fluss Verdon.
Teilweise lässt sich die Verdonschlucht mit mietbaren Wildwasser-Kanus abschnittsweise befahren, im Unterlauf am Lac de Sainte-Croix sogar mit normalen Ruderbooten. Das sorglose Umherwandern im Mittelteil der Schlucht ist nicht so gefährlich wie oftmals dargestellt, da der Wasserabfluss der oberen Stauseen einheitlich festgelegt ist. Um den Wassersport, wie Wildwasserschwimmen, Rafting etc. zu unterstützen, wird an zwei Tagen der Woche (dienstags und freitags) mehr Wasser abgelassen. Der Abfluss an "normalen" Tagen beträgt ca 1-2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, an den besagten Tagen dann 10-15 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Man kann die Wasserstände überall erfragen, es gibt auch eine Hotline.
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Aups
liegt in 500 m Höhe an den ersten Ausläufern der Alpen (Aups ist der okzitainsche Name der Alpen). Wegen seiner Nähe zur
Verdonschlucht
und dem
Lac de Sainte-Croix
nennt sich der Ort auch Tor zum Verdon. Direkt vom Ort aus erhebt sich das Espiguières-Gebirge mit seinen von zahlreichen Grotten und Karsthöhlen durchbohrten Tuffsteinwänden auf 880 m aus dem fruchtbaren, vom Grave bewässerten Tal.
Das Klima in Aups ist ein trockenes, gemäßigtes Mittelmeerklima. Die Entfernung zum Meer beträgt etwa 60 km, die Skiorte der Alpen sind 80 km entfernt.
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In der Ebene setzt sich die Vegetation vorwiegend aus Aleppo-Kiefern, Stein- und Flaumeichen für die Trüffelzucht sowie Olivenbäumen zusammen. Über einer Höhe von 700 m, auf den Alpenausläufern im Norden der Gemeinde wächst eine Macchie aus Waldkiefer, Garigue, Buchsbaum und Kermeseiche. Seit 2000 gehört das Gebiet der Gemeinde
Aups
zum Parc Naturel Régional du Verdon.
Heute lebt
Aup
s vor allem vom Tourismus, aber auch die Trüffelsuche, Kunsthandwerk, Baugewerbe und Jagd sowie traditionell provenzalisches Handwerk, Schreinerei, Imkerei und die Herstellung von Olivenöl haben noch ihren Platz.
Tourismus [Bearbeiten]Aups ist die Drehscheibe des
Haut Var
. Mit der Verdonschlucht und dem Lac de Sainte Croix im Hinterland kommen zahlreiche Touristen nicht zuletzt wegen des berühmten provenzalischen Marktes, der jeden Mittwoch und Samstagvormittag abgehalten wird, nach Aups. Dort bieten dann die mittelalterliche Straßen und Gassen, die Stiftskirche Saint-Pancrace, die Kapelle Notre-Dame de la Délivrance und die Ruinen von Schloss und Stadtmauer weitere sehenswerte Ziele.
In der Ursulinenkapelle in der Rue du Marechal-Joffre befindet sich ein dem Maler Simon Segal (1898-1969) und der Pariser Schule gewidmetes Museum für moderne Kunst.
Wirtschaftsgeschichte [Bearbeiten]Aups ist für keine besondere Spezialität berühmt, die es weithin bekannt gemacht hätte. Von verhältnismäßig wichtiger Bedeutung waren die Gerberei (vgl. Rue des Tanneurs), die Seidenraupenzucht und die Ziegelherstellung in alten Kalkköfen.